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Hamburg. Die Dienstleistungsmentalität von Claudia Petersen lässt keine Wünsche offen. Kaum ist die Kaffeetasse leer, ist sie mit der Kanne wieder zur Stelle, lächelt freundlich, sagt „bitte sehr“. Wenn man nichts mehr möchte, muss man das energisch durchsetzen. Im Stadthaushotel ist der Service sehr gut, aber ein bisschen anders.
Weser-Kurier, Artikel lesen...
Das Projekt ist einmalig in Europa: In Altona führen behinderte und suchtkranke junge Menschen ein Hotel und ein Café. Sie wollen keine Sozialbiotope, sondern Arbeitsplätze und Wirtschaftlichkeit – wie alle anderen auch.
Abendblatt, Artikel lesen...
Im Stadthaushotel leben und arbeiten behinderte Menschen nun im neunten Jahr nach dem Motto: Anders und gut.
Artikel der TAZ lesen...
Claudia Pokoiewski hat gute Laune, und das hat einen einfachen Grund: Sie arbeitet zusammen mit ihrem Freund Sönke Petersen in der kleinen Wäscherei des Stadthaus-Hotels.
Hinz & Kunzt, Artikel lesen...
HAMBURG, 21. März (dpa). „Viele haben gesagt: Das ist Quatsch. Es gibt schon gesundend Menschen genug Probleme“, erzählt Arezki Krim, Direktor und „Mädchen für alles“ in Deutschlands wohl erstem von Behinderten geführten Hotel. Vor einem halben Jahr öffnete es in einem roten Backsteinneubau im Hamburger Stadtteil Altona seine Pforten. Sieben Männer und Frauen im Alter von zwanzig bis 24 Jahren sorgen unter Krims Anleitung für den reibungslosen Hotelbetrieb. Die jungen Angestellten sind alle geistig behindert
FAZ, Artikel lesen...
Einer hat es ins Gästebuch geschrieben: „Der Geist lässt sich nicht behindern.“ Den Beweis zu liefern ist die Mannschaft des Hotels angetreten, in dem das Gästebuch liegt. Begeisterung, aufmunternde Worte, die Eintragungen beweisen: Unwohl gefühlt hat sich hier in den paar Monaten seit der Eröffnung noch niemand. Obwohl – oder weil? – das Hotelpersonal fast ausschließlich aus Behinderten besteht
Die Zeit, Artikel lesen...
Im Hamburger Stadtteil Altona hat ein Hotel besonderer Art eröffnet. Ein offenbar besonders freundliches Hotel: „Dies war mit Abstand das netteste Personal, welches wir je erlebt haben“, schrieb ein Paar ins Gästebuch. Es hatte seine Flitterwochen in dieser Herberge verbracht. Und ein Paul Reschke aus Hameln glaubt zwar nicht, dass der Umgang mit den „besonderen“ Angestellten für alle Gäste immer einfach ist, „aber ich hatte keine Probleme“, bemerkt der Rentner, „ich komme wieder.“
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